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Sozialpsychiatrische Beratung

Wissenswertes über die Beratungsstelle

  • die Sozialpsychiatrische Beratungsstelle wurde 1984 beim SkF eingerichtet
  • sie ist ein Teil der sozialpsychiatrischen Versorgung im Landkreis Vechta
  • die Beratungsstelle ist für Frauen und Männer aller Weltanschauungen offen.
  • die Inanspruchnahme der Hilfsangebote ist kostenlos

Wir sind für Sie da, wenn Sie

  • Ihre Umwelt plötzlich verändert wahrnehmen
  • aus einem seelischen Konflikt keinen Ausweg finden
  • in ambulanter oder stationärer psychiatrischer Behandlung sind bzw. waren
  • in einer seelischen Not- oder Krisensituation sind,
  • eine Betroffenen- oder Angehörigengruppe suchen
  • als Angehörige eines seelisch Kranken Rat und Hilfe benötigen
  • Soziotherapie in Anspruch nehmen möchten

Suchen Sie Austausch und Kontakt?

  • Gesprächsgruppe für Betroffene in Vechta: jeden Montag um 16.30 Uhr beim SkF in Vechta, Kronenstraße 5
  • Gesprächsgruppe für Betroffene in Damme: 14-tägig dienstags um 15.30 Uhr im Pfarrheim St. Viktor in Damme, Kirchplatz 16
  • Gruppe für Menschen mit Angstzuständen: 14-tägig dienstags um 19.00 Uhr beim SkF in Vechta, Kronenstraße 5
  • Begegnungsstätte „Haltestelle“

Ansprechpartnerinnen der Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle 

annefedraAnne Fedra
Dipl.-Sozialpädagogin
Dipl.-Supervisorin
Sozialtherapeutische Zusatzausbildung
Tel.: 04441/ 92 90-12
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


dorishartmannDoris Hartmann
Dipl.-Sozialarbeiterin
Tel.: 04441/ 92 90-11

 
Soziotherapie – was ist das eigentlich?
Soziotherapie gem. 37 a SGB V ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie soll Menschen mit einer schweren psychischen Erkrankung unterstützen bzw. motivieren,ärztliche Leistungen und andere Hilfen in Anspruch zu nehmen. Soziotherapie wird in Absprache mit dem Patienten vom Facharzt für Psychiatrie verordnet. Inhalte und Ziele werden mit dem Soziotherapeuten/in in einem Behandlungsplan gemeinsam festgelegt. Die Verordnung ist begrenzt auf 120 Stunden innerhalb von drei Jahren. Soziotherapie kann auch von Ärzten anderer Fachrichtungen mit drei Stunden verordnet werden, um den Patienten der fachärztlichen Behandlung zuzuführen.
 
Wann ist Soziotherapie angezeigt?
Soziotherapie wird angeboten bei Psychosen und schweren depressiven Episoden, wenn folgender Tatbestand vorliegt:
  • mangelnde Krankheitseinsicht
  • Einschränkung des Antriebs, der Ausdauer und der Belastbarkeit, vorübergehend fehlende lebenspraktische Kompetenz
  • Störung der Kommunikationsfähigkeit, Verlust der sozialen Bezüge
  • Einschränkung des planerischen Denkens und Handelns sowie des Realitätsbezugs
    Soziotherapie ist sinnvoll, wenn dadurch ein Klinikaufenthalt vermieden oder verkürzt werden kann.
 
Was umfasst Soziotherapie?
Soziotherapie umfasst die ganzheitliche Unterstützung eines psychisch Erkrankten in seinem aktuellen Lebenskontext. Die Therapie findet überwiegend im sozialen Umfeld der Betroffenen statt. Der Leistungserbringer analysiert die häusliche, soziale und berufliche Situation und bezieht zur Unterstützung Familienangehörige und andere wichtige Personen ein. Der Leistungserbringer motiviert den Patienten, Leistungen in Anspruch zu nehmen, koordiniert die verordneten Hilfen und führt an andere Hilfen heran.

Sprechen Sie uns an!

 
SOZIALDIENST KATHOLISCHER FRAUEN e.V. – Kronenstraße 5 – 49377 Vechta